Zeitgenössische Kunst im Herzen von Zürich

GALERIE CALABRO

ANKENGASSE 4

8001 ZÜRICH

It’s wonderful to see you both 

Vince Iorio 

25.–29. November 2025

Vernissage: Donnerstag, 27. November, 17–21 Uhr

  • Preview: Dienstag, 25. November 15 bis 19 Uhr
  • Mittwoch, 26.  November 17 bis 19 Uhr
  • Freitag, 28 November 17 bis 19 Uhr, Ausstellung offen ab 14 Uhr
  • Finissage: Samstag, 29. November, 16–19 Uhr 

In der Ausstellung It’s wonderful to see you both präsentiert Vince Iorio neue Werke aus den Serien Variazioni und Hidden Wires. Ausgangspunkt ist die Idee der Variation, das Wiederkehren eines Motivs in veränderter Form.

In Variazioni untersucht Iorio das Handtuch als Objekt des Gebrauchs und als Spur körperlicher Anwesenheit. Hidden Wires erweitert diesen Gedanken in den digitalen Raum, wo Kabel als sichtbare Zeichen unsichtbarer Verbindungen erscheinen.

Die Arbeiten erkunden das Verhältnis von Körper und Code sowie von Nähe und Übertragung und befragen dabei den Wandel unserer Beziehungen, Gesten und Verbindungen.

vinceiorio.art

Family Affair 

Family Affair vereint zwei künstlerische Positionen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und gerade darin eine bemerkenswerte Nähe finden: die fotografischen Arbeiten von Michael Calabrò und die Malereien sowie Collagen seines Bruders Christian Calabrò. Präsentiert werden sie in der Galerie von Paulina, Michaels Frau – ein familiäres Gefüge, das den Rahmen dieser Ausstellung bildet und ihr zugleich ihren Namen verleiht.

Während Michael Calabrò als Portrait- und Reportagefotograf in Zürich lebt und arbeitet, bewegt sich Christian Calabrò als zeitgenössischer bildender Künstler vor allem im Spannungsfeld zwischen Collage und abstrakter Malerei. Beide eint ein präziser Blick für das Nebensächliche, für das, was oft übersehen wird – doch sie geben diesen Momenten völlig unterschiedliche Formen.

Michael Calabròs Fotografien entstehen im Studio ebenso wie auf Reisen. Sie sind getragen von einer poetischen, manchmal verträumten Zartheit, die dem Alltäglichen eine stille Schönheit entlockt. Sieben Jahre nach seiner letzten Ausstellung Mare Nostrum zeigt Family Affairs erstmals wieder ein breites Spektrum seines Schaffens: Bilder, die aus beiläufigen Szenen kleine Welten formen und Licht, Ruhe und Augenblicke in eindringliche Stimmungen verwandeln.

Christian Calabrò hingegen baut seine Bilder Schicht für Schicht auf. Papierfragmente, Pigmente und gefundene Materialien werden zu Kompositionen, in denen Rhythmus, Spontaneität und Konstruktion miteinander ringen. Seine Collagen leben vom Spiel aus präzisen Schnitten, organischen Formen und überraschenden Gegenüberstellungen, während seine abstrakten Malereien Farbe und Form in einen dynamischen Dialog treten lassen. Improvisation bleibt dabei ein wesentliches Element – die Fragmente und Spuren bestimmen das Bild ebenso sehr wie die bewussten Setzungen.

In Family Affairs treffen diese beiden künstlerischen Sprachen aufeinander: Michaels sensible Beobachtung der äusseren Welt und Christians intuitive Erkundung innerer Landschaften. Gemeinsam öffnen sie einen Raum, in dem sich Erinnerungen, Atmosphären und persönliche Bezüge spiegeln – eine Einladung, das Sichtbare zu betrachten und das Verborgene zu entdecken.

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